Archiv für September, 2008

Captain Obvisious und die Sache mit dem Kino

Saturday, September 27th, 2008

Ich liebe das. Man gibt extra Geld aus für einen Film, den man im Internet auch kostenlos bekommen könnte. Man gibt sich nicht nur mit dem billigen Parkett-Plätzen zufrieden, sondern nimmt auch noch die teureren Loge-Plätze, weil man ja den Film unterstützen möchte, den man sich ansieht (Ok, oder vielleicht weil man von da oben keine Halsstarre bekommt…). Und dann wird es einem trotzdem noch unmöglich gemacht sich in die Filmatmosphäre sinken zu lassen.

Bevor ihr hier weiterlest, seid euch bitte sicher, dass ihr “Wall-E” entweder schon gesehen habt, oder ihn nicht sehen wollt, oder ihr unter T.A.G.S. leidet. Ich spoiler ein wenig… (more…)

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PC vs. Mac oder Wall-E vs. Eve?

Friday, September 26th, 2008

Wer kennt sie nicht? Die Mac Propaganda Werbung, die in Videos einen Mac mit einem PC vergleicht? Natürlich immer zugunsten des Macs…

Wer sie nicht kennt, für den hier nochmal 15 Spots auf Englisch:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=lgzbhEc6VVo&feature=related]

Und jetzt ist mir bei einer typischen “Zeittotschlagstreife” durch’s Internet folgendes Bild untergekommen:

(Klicken für eine größere Version)

Irgendwie cool wie ich finde und auch ein wenig wahr…

Naja, wie gut der Film wirklich ist, finde ich heute Abend raus. Alleine wegen der 3D-Animationen lohnen sich die paar Euro.

MfG, der Dac!

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Wie finde ich das denn?

Thursday, September 11th, 2008

Oder eher gefragt: Wie findet man mich denn?

Naja, jemand sucht bei Google zum Beispiel nach “busfahrpläne remscheid” oder meist “benutzten browser” und findet dann meine leicht satirisch angehauchten Texte auf der ersten Seite. Ein Klick ist dann selbstverständlich.

Aber es gibt auch Suchanfragen, die mich schmunzeln lassen.
Cool ist hier zum Beispiel: “über handy mithören“. Sowas lässt irgendwie auf die kriminelle Energie meiner Leser schließen. Oder aber auf die echt geniale Suchmaschinenoptimierung von Wordpress.
Wie dem auch sei… Der beste Suchbegriff, mit dessen Hilfe Google mich finden konnte ist:
4er ticket fälschen“.
Wenn man das bei Google eingibt, stehe ich nicht nur auf der ersten Seite, sondern sogar auf dem ersten Platz der Treffer. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht als Anleitungsgeber für Ticketfälschungen bekannt werde. Schließlich wollte ich nur davon berichten, was die Bahn mir schönes beschert hat.

Apropos Bahn…

Jahaaa, heute hatte ich wieder eines von diesen seltsamen Schlüsselerlebnissen.
Gefühlte 120° C im Abteil, hechelnde Hunde und so viele Passagiere, dass man mit ihnen Mikado hätte spielen können. Die Fenster, die sich sowieso schon nur einen kümmerlichen Spalt weit öffnen lassen können waren alle geöffnet. Zumindestens bis eine ältere Dame mit zu viel Selbstbräuner und Mundwinkeln, die bis auf die Gleise hingen meinte, dass es während der Fahrt zu kühl wird und prompt ein Fenster schloss.
Eyyyyyy! Kann doch nicht wahr sein!
Zum Glück war ich nicht der einzige, der so gedacht hat. Das Fenster ging keine Minute später wieder auf und der Frostbeule blieb nichts anderes übrig, als die Mundwinkel noch weiter hängen zu lassen.

So, ich freu mich schon, was für seltsame Suchbegriffe demnächst in den Wordpress-Statistiken bei mir stehen werden.

MfG, der Dac!

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Es ist nicht alles Chrome, was glänzt!

Sunday, September 7th, 2008

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon fast komisch.

In den Reihen der Internetnutzer hat sich in den letzten Tagen einiges getan. Erst ein “Aaaaahhhhhhh”, dann ein “Oooooohhhhhh”. Grund für diese Achterbahn der Gefühle ist Google’s neuer Browser “Chrome”, der (laut Google selber) schneller, sicherer und einfacher zu bedienen ist, als die Konkurrenz. Durch den wohl am meisten gesehenen Werbeplatz der Welt (Link unter dem Suchfeld der Suchmaschine von Google) schaffte der Datenriese es den Browser innerhalb von einigen Tagen auf die Top 3 der meist benutzten Browser weltweit zu drücken.

Die Euphorie war groß, die Ernüchterung auch.

Schon wenig später schrie die halbe Welt, wie böse der Browser sei. Daten werden gesammelt, Sicherheitslücken entdeckt und sooooo schnell ist der neue Browser dann auch wieder nicht. So versuchen hunderte Internetmagazine und Newsseiten die Furore um den “Neuen” zu stoppen. Datenschützer gehen auf die Barrrikaden, ganze Communities spalten sich in “Chrome ist toll.” und “Google hat bald die Weltherrschaft!” und tatsächlich ist man geneigt zu glauben, dass das Ende nah ist. Zumindestens das endgültige Ende für die Privatssphäre jedes Internetbenutzers.

Wer vorher nicht denkt, kann nachher lauter schreien.

So, oder so ähnlich kommt mir das Hin und Her über den Google’schen Browser vor. Es schien vorab kaum zu interessieren, dass Google dafür bekannt ist, eine Sammelstelle für Informationen zu sein. Auch war bekannt, dass nicht bekannt war, wieviel Google denn nun wirklich speichert und was mit den Daten gemacht wird. Aber nein… Schreien macht ja erst dann so richtig Spaß, wenn die halbe Welt mitmacht. Doch hilft es wirklich so rumzuschreien? Oder werden alle denken “Meine Daten sind für die doch uninteressant… Die werden bestimmt nicht gespeichert.” und blind den neuen Browser weiterbenutzen?

BETA heißt nicht “Bitte Einmal Täglich Anwenden”

Offensichtlich scheint Google’s Softwareveröffentlichungspolitik die Anwender leichtsinnig werden zu lassen. Google bringt seine Services so gut wie immer im “Beta-Status” unter die Leute. Das heist, dass es sich um eine nicht finale Version handelt, an der unter Umständen noch viel fehlt. Dieser Status wird verwendet, um das Produkt schon während der Entwicklungsphase einem breiterem, kritischem Publikum zugänglich zu machen, dass dann Fehler, Schwachstellen oder Verbesserungen an den Entwickler weiterleitet. Dieser Beta-Status ist nicht dafür gedacht das Produkt auf dem breiten Markt zu etablieren.
Laut Google offensichtlich schon. Langjährig existierende Services wie Google-Mail oder Google-Docs stehen immer noch im Beta-Status, werden aber schon wie fertige Software benutzt. Klar, dass das auch auf Chrome zurückfällt.
Beta-Status? Kein Problem! Das ist bei Google ja immer so.
Leider wundern sich dann viele, dass nicht alles so funktioniert, wie es soll, und dass innerhalb weniger Tage Sicherheitslücken gefunden werden. Aber das hat man davon, wenn man vorher nicht nachdenkt, und erst hinterher mit den Anderen schreit.

MfG, der Dac!

P.S.: Ich musste den neuen Browser natürlich auch mal kurz antesten. So ist das nicht…
Allerdings kann ich mich mit der Oberfläche nicht anfreunden und hatte den Eindruck, dass der Browser im täglichen Gebrauch ein wenig lahmt und dem Firefox nicht nur im Nanosekundebereich hinterherhinkt.

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