Meine Einstellung in Sachen Programmierung ist eigentlich recht strikt.
So wenig Hilfsmittel und vorgefertigte Sachen wie möglich benutzen und statt dessen lieber alles selber machen. Ich bin einer Art Programmiererromantik verfallen, die wohl kaum einer nachvollziehen kann. Klar – wieso soll man auch alles selber machen, wenn es alles schon im Internet umsonst zum Download gibt? Wieso zur Hölle sollte man das Rad nochmal erfinden?
Ich wollte das Rad ja nicht neu erfinden. Nur selber nachbauen. Ein wenig mĂŒhselig, aber man kann stolz auf seine Arbeit sein. Nur leider ist es so, dass sich “Frameworks” (Brrrr… Da lĂ€ufts mir kalt den RĂŒcken runter) durchgesetzt und verbreitet haben. Geht man die Stellenanzeigen der Webdesignagenturen fĂŒr Programmierer durch, sieht man, dass Frameworks im Beruf des Webprogrammierers unerlĂ€sslich sind. Anscheinend sind diese Teile zu einer Grundvoraussetzung geworden, damit das Web existieren kann.
Ăberall liest man nur noch ĂŒber MooTools, Symfony oder JQuery. Naja wie das bei Webtechnologien halt so ist.
Also habe ich heute den Entschluss gefasst mich in ein JavaScript-Framework einzuarbeiten. Zur Auswahl stehen “Dojo“, “Script.aculo.us“, “Mootools” und “jQuery“. Ich habe mich ein wenig informiert und werde mich zunĂ€chst auf jQuery stĂŒrzen, da hier wohl die Dokumentation sehr ausgereift sein muss und die Möglichkeiten sehr vielfĂ€ltig sein mĂŒssen.
Mit der Entscheidung, mich in ein Framework einzuarbeiten, geht gleichzeitig einher, dass ich mein eigenes CMS (das ich in letzter Zeit ein wenig vernachlÀssigt habe) wohl komplett neu anfange und einiges Ajaxifizieren werde.
Ob ich mich zusĂ€tzlich noch in ein PHP-Framework wie Zend oder Symfony einarbeite kann ich zur Zeit noch nicht sagen, da diese mich noch ein wenig mehr abstoĂen. PHP ist nĂ€mlich meine derzeitige Lieblingssprache. Und die Verunstaltung durch ein Framework wĂ€re wohl das Aus fĂŒr diesen Status…
MfG, der Dac…






