Archiv für March, 2009

Zwei Tage Barcamp Ruhr in Essen

Sunday, March 29th, 2009

Vor einigen Wochen sind ein Komolitone (Jan) und ich auf das Barcamp Ruhr in Essen gestoßen. Da stellte sich uns erst mal die Frage:

Was ist das Barcamp?

Das Barcamp ist eine sogenannte “Nichtkonferenz”. Eine Menge von Leuten treffen sich und tauschen sich über festgelegte Themen aus. In diesem Fall ging es ganz allgemein um Netz- und Internettechnologien. Einige Besucher können “Sessions” halten, in denen es um ein ganz bestimmtes Thema geht. Zum Beispiel “Sicherheit in PHP” oder “Einführung in die Twitter-API”. Man kann dann einfach zu den Sessions gehen, die einen interessieren und mitdiskutieren oder sich einfach nur berieseln lassen.

barcampruhr

Das Barcamp in Essen

Das Barcamp in Essen fand im Unperfekt-Haus statt. Eine wirklich grandiose Location. Künstler schaffen hier ihre Werke und stellen diese aus. Es gibt Tischtennisplatten, einen Boxsack, Fittnessräder, jede Menge bequeme Couches, W-LAN und und und…

Die Anreise

Samstag Mittag (ers Mittags, weil Jan seinen Kater auskurieren musste) kamen wir per Bahn in Essen an. Am Berliner Platz, den wir per U-Bahn erreichten fiel uns auf, dass wir keine Ahnung hatten, wie es von dort aus weitergeht.
Macht nichts.
Wir wussten noch den Straßennamen und dass es in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle ist. Also einfach eine Richtung gewählt und drauflosgegangen. Natürlich schnurstracks in die falsche Richtung. War ja klar…
Naja, nach einer Dreiviertelstunde haben wir das Unperfekthaus dann doch gefunden. Dank der Hilfe eines ortskundigen Passanten.

Und dann gings los

Wir wurden äußerst freundlich begrüßt, bekamen ein T-Shirt, unsere Ausweiskarte und mussten uns in die Besucherliste eintragen.

Checkin: Hi, wie ist dein Name?
Ich: Carsten Ruhr.
Checkin: Carsten wie?
Ich: Ruhr – R U H R.
Checkin: R U H R? Passt ja… Ist das ein Künstlername?

Naja, nach dieser etwas verwirrenden Begrüßung (erst da habe ich bemerkt, dass mein Nachname auf den Titel der Veranstaltung passt) gings zunächst mal zum Raum namens “Essen”. Dort gabs das Mittagsessen – nein, wie passend… – und die Liste der Sessions.

Essenfassen...
Essenfassen…
Obst und Knabbereien
Obst und Knabbereien
Das Buffet
Das Buffet
Das Getränkedepot
Das Getränkedepot

Das Mittagessen bestand aus einem Pfefferkrustenbraten, Kartoffelgratin und Reis mit Gemüse. Und das beste daran: Es war komplett kostenlos. Ebenso wie die Getränke, die in zahlreichen Variationen zu bekommen waren.

PHP und Sicherheit
PHP und Sicherheit

Dann ging es mit den Sessions los. Naja, vor dem Mittagessen wurden natürlich auch schon welche gehalten, aber Jan’s Kater hat uns ja nen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie dem auch sei… Los gings mit “Sicherheit in PHP-Applikationen”.

Im Verlaufe des Tages folgten noch zwei weitere Sessions, die allesamt sehr interessant waren. Die Athmosphäre war locker und regte zu Diskussionen an. Niemand versuchte (wie man es vielleicht kennt oder erwartet hätte) sich als chronischen Besserwisser zu outen.

Am Ende des Tages gab es zum Abendessen nochmal so ein Megagericht, wie schon am Mittag. Bandnudeln mit Geschnezeltem in einer Rahmsauce.
Lecker.

Am Ende des Tages ging es zu Jan. Wir nahmen uns vor am nächsten Tag von Anfang an dabei zu sein und stellten den Wecker. Die Zeitumstellung haben wir natürlich nicht vergessen. Aber die Uhr musste auch nicht umgestellt werden. War ja schließlich ein Funkwecker.

DENKSTE…

Statt wie erwartet um sieben weckte uns das scheiß nicht erwartungskonforme Teil erst um acht. Naja, was solls. Ne Stunde später ist ja nicht so schlimm. Und tatsächlich wurde, als wir dort ankommen noch in aller Ruhe gefrühstückt. Und auch wir hatten noch Zeit das reichhaltige Angebot aus Ciabatta, Brötchen, Schinken, Käse, Honig, Nutella und und und voll zu genießen. Dazu einen Capuccino und es konnte los gehen. Auch der Sonntag war wieder hochinteressant und trotzdem sehr entspannt.

Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann. Dann als nicht-Neuling und eventuell mit einer eigenen Session im Petto. Mal sehen…

Hier jedenfalls noch ein paar Eindrücke:

Panorama von dem Sonnendeck
Panorama von dem Sonnendeck
Raum "Essen"
Raum “Essen”
Die Twitterwall
Die Twitterwall
Error 404
Error 404
Die Sessions
Die Sessions

MfG, der Dac…

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Kultur… und was ich damit zu tun habe

Tuesday, March 24th, 2009

Bisher habe ich eher für mich fotografiert und meine “Werke” nur im Internet publiziert. Ich haba uch nicht damit gerechnet, dass sich an dieser Tatsache in absehbarer Zeit mal was ändern wird. Ich rechnete weder damit, dass ich mit Fotografie mal Geld machen würde, noch, dass ich meine Bilder mal in einer echten, nicht virtuellen Galerie ausstellen darf.

Zumindestens eins davon scheint sich aber im Rahmen eines Kulturprojektes demnächst zu ändern. Ein leerstehendes Haus wird für eine Kulturinitiative hergerichtet und in eine Oase der Künste verwandelt. Unter Anderem halt auch Fotografie. Und ich bin einer der Glücklichen, dessen Werke dort ausgestellt werden.
Dabei geht es nicht darum ein x-beliebiges Foto, das ich mal gemacht habe an die Wand zu hängen. Vielmehr geht es darum, ein Werk zum Thema “Menschen in Mönchengladbach” zu kreieren. Dazu gehört nicht nur das Bild inklusive Medium (Leinwand, Papierdruck, etc…), sondern auch die Präsentation an sich. Raumgestaltung, Licht, Zusammenhang mit anderen Bildern, usw. liegen ebenfalls in der Verantwortung der Fotografen.

Heute ging es darum, das noch nicht hergerichtete Gebäude zu besichtigen und sich eventuell schon mal einen Raum für die Bilder rauszusuchen und Inspirationen zu suchen. Selbstverständlich war die Kamera mit von der Partie. Leider war es schon dunkel und die Fenster waren mit Brettern vernagelt, weshalb ich die Empfindlichkeit extrem hoch drehen musste, was zu verrauschten Bildern führte…

Aber seht selbst:

funktionierte leider nicht

funktionierte leider nicht

irgendwie gruselig...

irgendwie gruselig...

die große Halle

die große Halle

verbarrikadiert und bemalt

verbarrikadiert und bemalt

kahle Wände

kahle Wände

kahle Holzwände

kahle Holzwände

ne Lampe

ne Lampe

Person mit Gegenlicht

Person mit Gegenlicht

Schrank mit Farbdosen

Schrank mit Farbdosen

Kunst aus Rohren

Kunst aus Rohren

ein Ofen im Keller

ein Ofen im Keller

Naturgewalt

Naturgewalt

 

Klar habe ich ein wenig Hand angelegt und die Bilder nachbearbeitet. Außerdem hab ich ein paar mehr, als hier gezeigt gemacht (etwa 55 mehr).

MfG, der Dac…

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mod:Ani-Projekt WIPs

Wednesday, March 18th, 2009

Mit meinem Projekt für die Uni gehts langsam aber stetig voran. Nachdem der finale Abgabetermin nun der 4. April ist, muss ich micht echt in’s Zeug legen, um eine halbwegs akzeptable Szene hinzubekommen.

Bye, coole Transformeranimation, bye, überhaupt eine Animation…

Der Roboter

Der Roboter

eine kleine Spinne

eine kleine Spinne

vorbeifliegendes Raumschiff

vorbeifliegendes Raumschiff

Das Raumschiff wird aufgrund von Zeitmangel und nur geringer Größe im fertigen Bild sehr unsauber und detailarm modeliert. Eine Sache, weshalb das Schiff unter normalen Umständen schon längst den unvermeidlichen Weg in den Papierkorb genommen hätte. Wie gesagt… unter normalen Umständen.

MfG, der Dac…

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keep it simple

Friday, March 13th, 2009

Dieser Leitsatz wird gerne noch um ein stupid erweitert (KISS) und gilt in der Softwareergonomie als Leitspruch, der fast nie beachtet wird. Frei nach diesem Motto hab ich vor einiger Zeit ein Wallpaper gesehen, auf dem nur ein Papierschnipsel mit dem Spruch “be original” zu sehen war.

Jetzt habe ich mich mal dran gemacht so ein Wallpaper selber zu machen. Nur halt mit “keep it simple”. Der Papierschnipsel ist ein Photo und die Schrift handschriftlich mit einem Edding draufgeschrieben. Dann den eigentlichen Hintergrund (ein rotes Blatt Papier) weggeschnitten und durch den blauen Verlauf ersetzt. Zum Schluss noch ein wenig Schatten unter den Schnipsel und fertig.

keep it simple

keep it simple (1280 x 1024)

MfG, der Dac…

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Diese verflixten Computerspiele…

Wednesday, March 11th, 2009

Heute ist schon wieder das Unvermeidliche passiert. Der begeisterte Computerspieler Tim Kretzschmar hat zugeschlagen. Im friedlichen “Winnenden” erschoss er insgesammt 15 friedliche Schüler und Lehrer. Schuld waren ganz offensichtlich brutale nicht friedliche Killerspiele wie “Counterstrike“, “Unreal Tournament” und das neuartige “Quake-Live“, dass es kostenlos im Internet und damit für Spieler potentielle Amokläufer jeglicher Altersgruppen gibt. Hochrangige, an dieser Stelle nicht weiter genannte Wissenschaftler haben schon vor Jahren festgestellt, dass Computerspiele zum Töten anregen und Kriegstaktiken schulen. Das rationale Denken wird durch solche “gewaltverherrlichende Werke” völlig ausßer Kraft gesetzt und durch einen “Killerinstinkt” ersetzt. An die Waffen für diese Tat gelangte der Täter durch seine Eltern, die es offensichtlich für nötig hielten 18 Schusswaffen zu bunkern. Noch eine Folge von Computerspielen, wie weitere noch hochrangigere Wissenschaftler bestätigen. Überhaupt sollten Computerspiele generell verboten werden und die Produktion solcher Schandwerke mit Gefängnissstrafe von nicht unter 10 Jahren bestraft werden.So würde man die Jugendlichen wieder auf die Straße locken und das Wort “Amokläufer” ließe sich wieder aus dem Duden streichen.

O.K. Zugegebenermaßen ist diese Darstellung selbst für unprofessionelle berichterstattende Medien wie die “Bild” zu subjektiv. Und trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass es in den kommenden Tagen wieder einige Diskussionen rund um das Thema “Killerspiele” geben wird. Hoffentlich ohne, dass der Jugendschutz noch unsinniger wird.

MfG, der Dac…

P.S.: Daten können von der Realität abweichen.

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