Getagged als ‘Bahn’

Wie finde ich das denn?

Thursday, September 11th, 2008

Oder eher gefragt: Wie findet man mich denn?

Naja, jemand sucht bei Google zum Beispiel nach “busfahrpläne remscheid” oder meist “benutzten browser” und findet dann meine leicht satirisch angehauchten Texte auf der ersten Seite. Ein Klick ist dann selbstverständlich.

Aber es gibt auch Suchanfragen, die mich schmunzeln lassen.
Cool ist hier zum Beispiel: “über handy mithören“. Sowas lässt irgendwie auf die kriminelle Energie meiner Leser schließen. Oder aber auf die echt geniale Suchmaschinenoptimierung von Wordpress.
Wie dem auch sei… Der beste Suchbegriff, mit dessen Hilfe Google mich finden konnte ist:
4er ticket fälschen“.
Wenn man das bei Google eingibt, stehe ich nicht nur auf der ersten Seite, sondern sogar auf dem ersten Platz der Treffer. Ich hoffe, dass ich jetzt nicht als Anleitungsgeber für Ticketfälschungen bekannt werde. Schließlich wollte ich nur davon berichten, was die Bahn mir schönes beschert hat.

Apropos Bahn…

Jahaaa, heute hatte ich wieder eines von diesen seltsamen Schlüsselerlebnissen.
Gefühlte 120° C im Abteil, hechelnde Hunde und so viele Passagiere, dass man mit ihnen Mikado hätte spielen können. Die Fenster, die sich sowieso schon nur einen kümmerlichen Spalt weit öffnen lassen können waren alle geöffnet. Zumindestens bis eine ältere Dame mit zu viel Selbstbräuner und Mundwinkeln, die bis auf die Gleise hingen meinte, dass es während der Fahrt zu kühl wird und prompt ein Fenster schloss.
Eyyyyyy! Kann doch nicht wahr sein!
Zum Glück war ich nicht der einzige, der so gedacht hat. Das Fenster ging keine Minute später wieder auf und der Frostbeule blieb nichts anderes übrig, als die Mundwinkel noch weiter hängen zu lassen.

So, ich freu mich schon, was für seltsame Suchbegriffe demnächst in den Wordpress-Statistiken bei mir stehen werden.

MfG, der Dac!

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Die Bahn… Ist die Bahn schon weg?

Friday, August 15th, 2008

Die Bahn…

Ich lasse diese Aussage oben einfach mal im Raum stehen und bitte alle, die das lesen mal über den tieferen Sinn nachzudenken.

O.K. ist vielleicht nicht so einfach, wenn man den Zusammenhang nicht kennt. Also:

(more…)

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Konversation vom Feinsten

Monday, July 28th, 2008

Als regelmäßiger Nutzer von öffentlichen Verkehrsmittel (insbesondere denen von der Bahn) bekommt man so gut wie immer Unterhaltungen von Leuten im Benachtbartem vierer-Sitz mit, die einen entweder nicht interessieren, oder nichts angehen. Sei es die lautstarke Unterhaltung einer Gruppe Rentner, die gerade aus dem Wochendurlaub zurückkommen oder das Ehedrama eines Pärchens, welches sich (ebenfalls lautstark) über Handy gegenseitig ihre Fehler vorwirft.

Es ist einfach unmöglich wegzuhören. Selbst wenn man Musik per MP3-Player hört um die nervende Umwelt ein Stück weit auszusperren kommt man leider oft nicht umhin Gespräche zu hören, für die man sich fremdschämt. Und sobald man den MP3-Player ein wenig lauter macht stört es andere, in der Nähe sitzende Leute, was man ja auch nicht will.

Also bleibt einem praktisch nichts anderes übrig, als sich an den inhaltlich anspruchsvollen Gesprächen Anderer zu erfreuen. Da wäre zum einen die Renter, die sich vorher zwar noch nie gesehen haben, aber spontan von ihren diversen Krankheiten und Leiden erzählen. Oder aber die Gruppe Frauen im fortgeschrittenen Alter, die sich angeregt über die Mysterien des ein-Spieler-Spiels “Sudoku” unterhalten. Welch eine Freude deren Gequatsche zuzuhören.

Auch immer wieder ein Renner sind die Personen, die sich per Handy mit ihrem Lebensabschnittsgefährten unterhalten streiten, weil das Kleid einer Bekannten auf einer Party vor 2 Jahren “ja mal gar nicht ging” – so zumindestens denkt die eine Hälfte der Beziehung. Der anderen ist es egal. Und genau diese unfassbare Gleichgültigkeit sorgt für die lautstarke Auseinandersetzung, von der das ganze Abteil noch was hat.

Aber es gibt natürlich auch positive Erlebnisse während der ein oder anderen Fahrt mit der Bahn. So steigt man in ein fast komplett leeres, klimatisiertes Abteil ein und kann seine Fahrt ohne viel Lärm genießen. Da lohnt es sich sogar mal ein Buch auszupacken und ein wenig zu lesen.

Wenn man allerdings weder Buch, noch MP3-Player dabei hat vermisst man manchmal diese Gespräche, die man – natürlich unfreiwillig – sonst immer mitbekommt, und die die Langeweile wärend der Fahrt vertreiben.

Schade eigentlich, dass man immer das will, was man nicht hat und immer das hat, was man nicht will…

MfG Dac!

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