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Verpackungsärgernisse – Teil 2

Friday, November 7th, 2008

Kaum ist mein Ärger über die dämliche Verpackung des Headsets verraucht (siehe hier), werde ich wieder von Verpackungsdesignern überrumpelt.

Passend zu meim neuen IPod-Touch habe ich mir eine Schuzhülle von “Speck” geholt. Die Verpackung der Schutzhülle war super. Einfach zu öffnen und leicht zu entsorgen.
Dann jedoch ging es an die Schutzhülle an sich. Am oberen Ende fand sich nach einiger Sucherrei etwas, das zwar wie ein Öffnungsmechanismus aussah, aber nicht auf Drücken oder sanfte Gewalt reagiert hat.
Naja…“, dachte ich mir, “…machstes halt mit Bedienungsanleitung…“.
Doch nirgendwo war eine zu finden. Weder als Aufdruck auf der Verpackung noch als beigelegtes Heftchen. So ein Müll. 20€ und nichtmal ne Bedienungsanleitung dabei.
Also weiter so rumprobiert. Nach einer gefühlten viertel Stunde hatte ich dann raus, dass man den Fingernagel in einen kleinen Schlitz schieben, dann kräftig ziehen und gleichzeit die beiden Hüllenteile auseinanderziehen muss.
Und dann fiel doch tatsächlich die Bedienungsanleitung aus der Schutzhülle.
Hallo? Jetzt weiß ich auch wie das Teil funktioniert!
Wieder stellt sich mir die Frage, wer sich sowas ausdenkt. Ich habe die Liste aus dem Vorgängerartikel geistig mal um “arbeitslosem Clown als 1-Euro-Jobber” und “gelangweiltes Vorstandsmitglied einer Bank” ergänzt.

Hier nochmal ein paar Bilder, um das Desaster zu verdeutlichen:

speck_02

speck_03speck_04

Naja, das war dann noch nicht alles. Heute habe ich mir ein Set batteriebetriebener Fahrradlampen geholt, deren Verpackung schon wieder rundrum zugeschweißt war.
Arghs… Kann doch echt nicht wahr sein!
Diesmal hab ich direkt meine große Schere genommen um der Verpackung zu zeigen, wer der Chef im Haus ist. Und diesmal gabs auch keinen Wiederstand.
Hah! Dämliche Billigverpackung.
Dafür haben die mitgelieferten Batterien es mir eiskalt heimgezahlt. Diese waren nämlich in Fett getränkt und dann eingeschweißt. Weiß der Geier warum.
Mit fettigen Fingern hab ich dann natütlich auch noch die Lampen, den Schraubenzieher und meinen Monitor angepackt, bevor ich gemerkt habe, was los ist. Das hat dann eine längere Putzaktion nach sich gezogen.

leuchte_01 leuchte_02

Dermaßen frustiert schreibe ich nun diesen Eintrag und hoffe, dass die Welt demnächst eine bessere ist…

MfG, der Dac…

P.S.: Grade in der Fernsehwerbung gehört: “Die mit dem roten Stuhl”. Das hat mir dann doch den Abend gerettet. :D

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Benutzerunfreundliches Verpackungsdesign

Saturday, October 25th, 2008

So oder so ähnlich wird’s morgen in allen Zeitungen stehen:

“Genervter Endanwendung ersticht Verpackung brutal mit gefährlicher Waffe.”

Fakt ist, dass ich mir gestern im Saturn örtlichen Multimediafachgeschäft ein neues Headset zugelegt habe. Soweit nichts Besonderes. War sogar eher erfreulich, weil das Teil günstiger war, als angepriesen.
Dann zu Hause wollte ich das Headset auspacken und stieß erst mal auf ein unüberwindliches Hindernis:

Die Verpackung

Durchsichtiges Plastik, welches die Formen des Headsets leicht umschmeichelt. Wohlgeformte Rundungen, wie moderne Headsetverpackungen nunmal sein müssen.
Doch nirgendwo eine Möglichkeit das Teil aufzubekommen. Statt dessen ein Rand, der rundum zugeschweißt ist.
Hallo? Wie soll man das denn aufbekommen ohne die Verpackung zu beschädigen, die man für einen eventuellen Garantiefall ja noch brauchen könnte?
Nach 10 Minuten Rumsucherei nach einem Öffnungsmechanismus habe ich die Schnauze voll und greife zu meiner kleinen Schere. Ich setze an, drücke zu und ……. gebe wieder auf. Die “Naht” ist einfach zu stark für meine kleine Schere. Da muss was besseres her.
Feuer? Nicht heiß genug.
Schweißbrenner? Hab ich nicht.
Sprengstoff? Zu laut
Säure? Macht den Inhalt auch kaputt.
Ich entscheide mich für das einzige, was sich grade in der Nähe befindet. Ein echtes Rambo-Messer mit einer gewaltigen Klinge von 6,5cm. Dieses Messer ist mein Ein und Alles. Es kann Briefe öffnen, wie kein Zweites und glänzt schön im Schein meiner Lampe.
Ich steche zu.
Das Plastik kann nicht standhalten und gibt wimmernd nach. Trotz dieser martialisch anmutenden Tat regen sich keine Emotionen in mir. Ich bin zum eiskalten Verpackungskiller geworden.
Nach etwa fünf Sekunden kann ich das gefangen gehaltene Headset aus den Klauen der Verpackung befreien und halte triumphierend das Messer in die Höhe.

Sieg auf ganzer Linie

Derart zufriedengestellt beginne ich mich zu fragen, was die Verpackungsdesigner sich bei soetwas wohl denken. Hassen diese die Kunden vielleicht? Oder sitzen da irgendwelche Designer, die sich über das Thema “usability” keine Gedanken machen? Oder vertreibt die Firma vielleicht noch ein geeignetes Öffnergerät (ähnlich einem Dosenöffner), und will so seinen Umsatz steigern?

Naja, jedenfalls hab ich gelernt, dass ich in solchen Extremsituationen zum Monster mit Messer werden kann.
Und die Moral von der Geschicht: Ein Rambomesser hat man, oder nicht.

MfG, der Dac!

(Klicken für eine größere Ansicht)

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