Das Jahr 2009 ist so ziemlich vorüber und es werden jede Menge Zusammenfassungen und Resümees ins Netz gestellt. Da ich ja alles Mögliche mitmache, fasse ich hier auch mal zusammen, was 2009 so für mich war. Aber nicht der übliche Schmus von Obama über die Bundestagswahl bis hin zu der Schweinegrippe, sondern meine Kinohighlights des vergangenen Jahres. Ich glaub zwar nicht, dass ich das chronologisch korrekt hinbekomme, aber die absoluten Knüller kommen garantiert zum Schluss.
Den Anfang macht „Nachts im Museum 2“. Wie ich finde ein sehr witziger Klamaukfilm mit einer guten Story, der seinen Vorgänger sogar noch ein wenig übertrifft.
Ebenfalls sehr zu empfehlen – weil mit „King of Queens“-Darsteller Kevin James sehr gut besetzt – ist „Der Kaufhaus Cop“.
Das Comedy-Highlight in diesem Jahr war aber ohne Zweifel „Hangover“. Ein paar Männern fehlen nach einem Junggesellenabschied jede Erinnerung an die Nacht und der Bräutigam. Viel Stoff für jede Menge schräge Szenen, bei denen man aus dem Lachen kaum raus kommt.
Animationsfilme gab es dieses Jahr vier erwähnenswerte.
Mit „Coraline“ gab es ein wenig Grusel und Mysterie in einem abgefahrenem Comiclook.
„Bolt“ erzählt die Story eines kleinen Hundes, der in einer Fernsehserie Superkräfte hat. Nur hält Bolt dies für die Realität und erlebt in der echten Welt sein blaues Wunder. Der Film landet nur auf meiner Liste, weil der Nebendarsteller Dino (ein größenwahnsinniger Goldhamster) einfach genial ist.
„IceAge 3“ setzt die beiden ersten, sehr guten Teile gekonnt fort und begleitet die bunte Truppe rund um das Faultier Sid in das Zeitalter der Dinosaurier.
Und letztendlich stahl „Oben“ den anderen Animationsfilmen die Show. Zuerst bewegend, dann voller Action und Comedy die perfekte Mischung.
Im Bereich Action hat Luc Besson (hier nur noch als Produzent tätig – Regie war Olivier Megaton) mit dem dritten – und wahrscheinlich auch letzten – Teil der Transporter-Reihe „Transporter 3“ ordentlich vorgelegt.
„Transformers 2“ übertrifft den ohnehin schon genialen ersten Teil nochmals und ist einer von vier der absoluten WOW-Filme dieses Jahr.
Ein zweiter Kracher, der Transformers 2 meiner Meinung nach noch toppt ist „2012“, der relativ spät dieses Jahr in die Kinos kam. Ein ultimativer Weltuntergangskatastrophenfilm, bei dem die Story leider ein wenig mau daherkommt. Dieses bildgewaltige Monster von Roland Emmerich sichert sich den dritten Platz auf meiner Topliste.
Übertroffen wird 2012 durch den neuen „Star Trek“. Hier zeigt Regisseur J.J. Abrams den Jungen Kirk und seine Mannschaft noch vor der ersten Serie „Raumschiff Enterprise“. Wie ich finde gelingt der Spagat zwischen neuer Technik und alter Serie überaus gut. Und da ich sowieso Star Trek-Fan bin, war dies bis vor wenigen Stunden noch mein Absolutes Kinohighlight 2009.
Und dann… besuchte ich heute „Avatar“. Zum ersten Mal in einem 3D-Kino erwartete ich eine eher vernachlässigbare Story und einige nette 3D-Animationen. Ich befürchtete schon, der Film würde mich ins Uncanny Valley stoßen. Aber nichts. Obwohl geschätzt 70% des Films reine 3D-Renderings sind, empfand ich das nicht als störend. Im Gegenteil. Die Prachtanimationen, die James Cameron da aus dem Hut zaubert haben mich den Atem anhalten lassen. Ich war nach dem Film erstmal weitestgehend sprachunfähig. Und neben der monumentalen Optik gab es ganz beiläufig auch noch eine schöne Story (nicht zu kompliziert, aber durchaus nachvollziehbar). Leider hat der Film bei mir einen ganz großen Nachteil. Weder habe ich jetzt noch Lust selber was in 3D zu machen, noch kann ich mir in nächster Zeit irgendwelche Filme ansehen. Avatar lässt mich erstmal nicht mehr los.
Natürlich waren dieses Jahr auch noch einige andere gute Filme zu bewundern. „Year One“ mit Jack Black war eine wunderbare Urzeitkomödie und „Inglorious Basterds“ ein typischer Quentin Tarrantino-Streifen, den man sich durchaus zu Gemüte führen kann. Auch „Crank 2“ und „Illuminati“ waren sehr sehenswerte Streifen, aber wohl doch eher gut gewürzte Alltagskost.
Auch die eine oder andere Serie hat es mir in diesem Jahr angetan. Zum ersten wäre da „Stargate Universe“ (bis jetzt nur auf Englisch), das im Stargateuniversum spielt, aber eher Battlestar Galactica ähnelt. Und zum zweiten kann ich jedem noch „How I met your mother“ empfehlen. Eine Sitcom, die stark an Friends erinnert aber deutlich witziger ist, wie ich finde.
Das war soweit mein Jahresrückblick. Man kann jetzt denken, ich wäre Filmvernarrt… und hätte damit auch sicherlich recht. Aber jetzt nochmal was zur Schweinegrippe und den Bundestagswahlen wäre echt zu langweilig.
In diesem Sinne:
Guten Rutsch und Frohes Neues!
MfG, der Dac…
So auch sein aktueller Topfilm “Transporter 3“, den ich gestern im Kino bewundern durfte. Nach den schon (meiner Meinung nach) grandiosen “Transporter” und “Transporter – The Mission” waren die Erwartungen an den dritten Teil naturgemäß sehr hoch gesteckt und wurden auch nicht enttäuscht. Eine spannende Story, viel Action, Luc-Besson-typische Verfolgungsjagden (auch mal mit einem BMX-Rad) und natürlich ein recht kerniger Humor sind Hauptbestandteile des Films, den man sich als “Transporter“-Fan um jeden Preis im Kino ansehen sollte.